Schnittmuster kopieren und aufbewahren

Endlich Frühling! Endlich wärmer!

Am warmen Sonntag hatte ich einen Stand bei Ramelow beim verkaufsoffen Sonntag. Davon hatte ich ja im Letzen Beitrag berichtet. Hier gebe ich euch ein kurzes Fazit davon. Ich hatte einige gute und interessierte Gespräche mit Kundinnen und auch den Verkäuferinnen. Es macht mir Freude meine guten Erfahrungen zu teilen und den Damen einen Einblick in die Farb- und Stilberatung zu geben. Mal schauen ob in den nächsten Wochen der ein oder andere Termin zustande kommt. Ich würde mich sehr freuen.

Gestern Abend war der erste von 5 Abenden von dem Nähkurs in Wieren. Wir sind eine sehr bunt gemischte Truppe und hatten viel Spaß zusammen. Am Ende des Abends ist jede Teilnehmerin mit einem Utensilo und mit einer kleinen Einkaufsliste für Ihr erstes Projekt nach Hause gegangen. Alle haben sich ein Kleidungsstück rausgesucht. Bin gespannt wie alles klappt beim nächsten Mal mit Schnittkopieren und Stoff zuscheiden.

Heute möchte ich euch zeigen wie ich immer die Schnitte kopiere/ auf Papier übertrage. Wenn man aus einem Buch oder einer Zeitschrift einen Schnittmusterbogen hat, muss der Schnitt auf jeden Fall auf Papier übertragen werden. Bei einem eBook ist es nicht notwendig, denn man kann sich einfach seine Größe direkt ausschneiden. Ich kopiere aber trotzdem auf Papier, denn wenn ich den Schnitt noch einmal in einer anderen Größe nähen möchte muss ich nicht wieder alles ausdrucken und kleben.

 

 

Ein weiterer Vorteil ist, ich kann Anpassungen vornehmen. Die wenigsten entsprechen der Konfektion. Zum Beispiel Oberweite eine 36 aber die Hüfte entspricht der 40. Dies kann direkt beim kopieren angepasst werden. Hinterher kann ich den Schnitt auch noch weiter verändern zum Beispiel in der länge oder den Ausschnitt vergrößern oder verkleinern. Das macht das selber nähen oder sich was nähen lassen aus. Es ist individuell angepasst!

 

 

Bei meinem Beispiel habe ich den Schnitt Käthe von Konfetti Patterns kopiert. Was daraus geworden ist habe ich euch vor 2 Wochen hier gezeigt. Den Schnitt habe ich als eBook gekauft. Das heißt man bekommt vom Schnittmusterhersteller eine PDF Datei. Darin enthalten ist der Schnitt aufgeteilt auf A4 Blätter, alle wichtigen Infos zum Schnitt und die (oftmals) bebilderte Nähanleitung. Einige Schnittmusterhersteller haben mittlerweile auch eine Datei wo der Schnitt auf A0 ist, so kann man den Schnitt Plottern lassen und muss nicht kleben.

 

 

Bei „Käthe“ besteht das Schnittmuster aus 32 A4 Seiten. Das heißt dann erst einmal Bastelstunde. Diese Seiten müssen zusammengeklebt werden so, dass ich meine einzelnen, großen Schnittmusterteile habe. Das ist manchmal etwas nervig. Bei einem Schnittmusterbogen aus Buch oder Zeitschrift kann man direkt ans kopieren gehen. Das mag ich persönlich lieber. Auch bieten aber auch der ein oder andere Schnittmusterhersteller im Internet an, dass man das Schnittmuster in Papierform zugeschickt bekommt. Dies ist natürlich etwas teuer als die PDF Datei.

 

 

Wenn alles geklebt ist, oder der richtige Schnittmusterbogen gefunden ist, wird kopiert. Ich kopiere die Schnittmuster auf Packpapier, welches beim Geschenkpapier im Supermarkt zu finden ist. Dieses wird als erstes auf den Tisch gelegt, dann kommt Kopierpapier (z.B. von Burda, im Stoffladen erhältlich) und oben drauf das Schnittmuster. Ich schaue das alles gut übereinanderliegt und schön am Rand vom Packpapier ist. Nun beschwere ich es von oben mit ein paar Karosseriescheiben. Final wird mit dem Kopierrad genau auf den Linien der passenden Größe entlanggefahren. So übertragen sich die Konturen des Schnittmusters aufs Packpapier. Das wichtige ist auch alle Markierungen mit zu übertragen.

 

 

 Beschriften des kopierten Schnittmusters mit dem Namen des Kleidungsstückes, der Größe und dem Hersteller oder der Zeitung aus der ich es habe, hilft später es wieder gut zuordnen zu können. Danach noch ausschneiden und fertig. Bis man oftmals alle Teile übertagen hat, dauert es doch eine ganze Weile. Bei Käthe waren es dann am Ende 5 Teile.

 

 

 

Es gibt verschiedene Arten den Schnitt zu kopieren. Ich mache es so seit Jahren, aber werde dem nächst auch mal etwas anderes Ausprobieren. Vielleicht wird das dann eine alternative zu dieser Technik. Ich werde berichten.

Eine häufige Frage ist auch immer: „Wie bewahrst du deine Schnittmuster auf?“. Ich habe mir vor einigen Jahren Klarsichtfolien besorgt, welche eine Größe von 25cm*35cm haben. Da bekommt man gut die Schnittmuster rein, ohne alles ganz so klein falten zu müssen und es kann nix verloren gehen. Oben drauf kommt ein Adressaufkleber auf dem ich das wichtigste notiere zum schnellen wiederfinden. Dann habe ich 2 Holzkisten in die diese Taschen sehr gut passen. Eine ist für Schnittmuster für Kinder, und die andere für Schnittmuster für Erwachsene. Das hat sich sehr bewährt.

 

 

 

Das war nun doch ganz schön viel zu lesen. Danke für´s durchhalten!

Ich wünsche euch eine schöne Woche und bis nächste Woche wieder, da geht es um den Frühjahrsputz im Kleiderschrank.

Liebe Grüße Eure


Kommentare  

0 #1 Angelika 2018-10-24 01:57
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